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Hilfe für Kinder aus Fischer- und Bauernfamilien auf den Philippinen − Projekt Luna/Nalvo Norte

Schulkinder im Bildungsprojekt Luna/Nalvo Norte, Philippinen.

Das Projekt in der Gemeinde Luna, im Norden der Insel Luzon, fördert die Bildung von Kindern aus Fischer- und Bauernfamilien und lindert die Armut. Im besonderen bekämpft es die Unterernährung, an der viele Kinder der Partnerschule Nalvo Norte leiden. Ein Ernährungsprogramm an der Schule und Einkommensprojekte für die Familien verbessern die Lebensgrundlage und damit die Ernährung.

Die Bauernfamilien im Einzugsgebiet der Partnerschule, den Dörfern Nalvo Sur, Nalvo Norte und Barrientos, besitzen kein Land. Als arme Pächter müssen sie einen grossen Teil ihrer Erträge abgeben und bleiben darum arm. Die Fischer verfügen nur über einfaches Zubehör und müssen ihre Familien bei stark schwankenden Fängen durchbringen. Die häufigen Taifune in der Region erschweren das Leben zusätzlich – durch Schäden und Ausfälle bei der Ernte oder beim Fischfang.

Das Projekt bringt sehr willkommene Hilfe. Es investiert in die Bildung der Kinder, in ihre Gesundheit, und schafft gleichzeitig neue Möglichkeiten für die Eltern. Durch neue Gartenbau-Methoden, Viehzucht-Programme, Kurse in Lebensmittel- und Seegras-Verarbeitung sowie durch besseres Fischerei-Zubehör kommen die Familien einen Schritt voran. Schulleitung, Lehrerschaft und Eltern sind stark in die Projektplanung und -umsetzung eingebunden und erbringen zahlreiche Leistungen. Partner dieses Projekts ist u.a. Share for Food.

Ziele des Projekts Luna/Nalvo Norte für Kinder von Fischern und Reisbauern

  • Bessere Infrastruktur an der Nalvo Norte Primarschule
  • Förderung der Ernährung, Gesundheit und Hygiene der rund 240 Schulkinder
  • Einkommensprojekte an der Schule und für die Familien

Jahresbudget: 50'000.-
Begünstigte: 240 Kinder, 1 Primarschule
Dauer: 2010-2014

Projekt-Patenschaft übernehmen / für das Projekt spenden

Karte Luna, Philippinen


Letty Magaan, Projektleiterin
«Es scheint, als müsse das Ziel, bis 2015 die Grundbildung für alle zu erreichen, ein Traum bleiben. Ein Grund dafür ist es, dass die Bildungschancen die unteren Gesellschaftsschichten und bestimmte Landesregionen nicht erreichen.»

Jerik Maon, Schüler, 9 Jahre
«Ich füttere unser Schwein, das wir erhalten haben, bevor ich zur Schule gehe. Sobald ich zurückkomme, renne ich wieder zu ihm. Mein Wunsch ist ein Fischernetz für meinen Vater, damit er mehr Fische fangen und meine Mutter sie auf dem Markt verkaufen kann. Wenn wir mehr Geld haben, können auch meine Geschwister wieder zur Schule.»

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