Hilfe für Kinder armer Reisbauern in Kambodscha - Projekt Ches Pi Rien

Schulkinder in Kambodscha, Bildungsprojekt Ches Pi Rien

Kambodscha erlebt in den letzten Jahren eine stetige Entwicklung in den Zentren. Auf dem Land ist der Fortschritt aber noch nicht angekommen. Die Kleinbauern der ländlichen Gebiete leben von der Subsistenzwirtschaft im Reisanbau und sind arm. Die Infrastruktur und das Angebot in den Bereichen Bildung oder Gesundheit sind für sie minimal. Viele der Bauern sind Analphabeten.

Mit seinem Bildungsprojekt in der Provinz Kampong Chhnang, im Einzugsgebiet des Tonle Sap Sees, sichert CO-OPERAID den Zugang zur Bildung für die Kinder dieser armen Reisbauern-Familien. Ländliche Partnerschulen werden zu kinderfreundlichen Schulen inklusive Spiel- und Sportmöglichkeiten entwickelt. Die Bildungsqualität sowie die Freude an der Schule werden erhöht. Die Abgabe von Fahrrädern erleichtert den Kindern den oftmals langen Schulweg. Sie erhalten vollständige Schulmaterialien und können dadurch dem Unterricht besser folgen. Die Schulleitungen und Lehrerschaft werden unter anderem durch Weiterbildungen gefördert, so dass auch eine bessere Unterrichtsqualität erreicht wird.

Ziele des Projekts Ches Pi Rien für Kinder armer Reisbauern:

  • Institutionelle Förderung von vier ländlichen Primar- und Sekundarschulen
  • Sicherung des Schulbesuchs für Kinder armer Reisbauern (Recht auf Bildung)
  • Fortbildung und Förderung der Lehrkräfte

Jahresbudget: 40'000.-
Begünstigte: 1050 Kinder, 2 Primar- und 2 Sekundarschulen
Dauer: 2011-2014

Projekt-Patenschaft übernehmen / für das Projekt spenden

Kampong Chhnang, Kambodscha

Khun Leang Hak, Projektleiter
«Die Partnerschulen machen durch Arbeiten an der Infrastruktur, besonders in der Schulumgebung, Fortschritte. Kinder besonders armer Familien werden unter anderem durch ein Taschengeld gefördert.»

Channy Van, Schülerin, 13 Jahre
«Ich habe ein Fahrrad erhalten und muss nun nicht mehr zu Fuss so weit zur Schule gehen. Ich lebe bei meinen Eltern und den Grosseltern und habe vier Brüder und eine Schwester. Ich muss meiner Mutter bei der Arbeit zuhause helfen oder beim Herstellen von Besen für den Markt. Manchmal helfe ich auch meinem Vater und meinem Bruder bei der Suche nach Würmern, die wir verkaufen können. An meiner Schule, der Osandan Primarschule, habe ich Schulhefte, Kugelschreiber, Bleistifte, einen Radiergummi, eine Zahnbürste, Zahnpasta und Seifen erhalten. In Zukunft würde ich gerne Englisch lernen.»

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