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Ein Stift, ein Heft, ein Buch - Hilfe durch Schulmaterial

In der Schweiz finden sich solche Probleme nurmehr in den Schulchroniken, in der dritten Welt sind sie immer noch real: keine Schuluniform zu besitzen und/oder Mangel an Schulmaterial verbauen vielen Schüler/innen den Zugang zur Bildung. Diese Kinder brauchen Schreibstifte, Hefte und Bücher, um am Unterricht aktiv teilnehmen und das Gelernte üben zu können.

Weil das wenige Geld ihrer armen Familien aber schon von den Grundbedürfnissen aufgezehrt wird, bleibt es für viele Kinder Jahr um Jahr ein unerfüllter Wunsch, in der Schule zu lernen, zu wachsen, sich zu entfalten. Neben Büchern und Schreibstiften sind Schuluniformen, Schultheke, Schuhe oder Velos dringende Bedürfnisse, die von CO-OPERAID an seinen Partnerschulen in Afrika und Asien abgedeckt werden.

«Danke für die Bleistifte, Kugelschreiber und Bücher. Mein Lehrer schickt mich nicht mehr aus dem Klassenzimmer, weil ich nun die Bücher habe.»
Jane Nabasumba, 13 Jahre, Kyassimbi Primarschule, Uganda
«Ich habe ein Buch erhalten und benutze es jeden Tag. Können Sie uns noch mehr Bücher geben? Vor allem zum Rechnen. Wir teilen uns die Bücher zu dritt.»
Harold Galuz, 9 Jahre, Paratong Primarschule, Philippinen
«Mein Name ist Shakirah Nasejje. Ich bin zehn Jahre alt und in der dritten Klasse. Danke für die Schuluniform. Jetzt sehe ich hübsch aus.»
Shakirah Nasseje, 10 Jahre, Bulwanyi Primarschule, Uganda

Die weltweite Kampagne «Bildung für alle» zeigt Wirkung. Immer mehr Kinder weltweit dürfen die Schule besuchen. Immer mehr erwerben Grundwissen, das in der modernen Welt unentbehrlich ist (siehe Fakten weiter unten). Doch wer lernen will, braucht eine lernfreundliche Umgebung und die nötigen Übungsmaterialien. Im Jahr 2007 konnte CO-OPERAID Schulmaterialien wie Uniformen, Schultheke, Bücher, Hefte und Schreibstifte an rund 9200 Schulkinder in seinen Partnerschulen in Uganda, Kenia, Kongo, Bangladesch, Thailand, Kambodscha und auf den Philippinen abgeben.

Erfreulicherweise haben die Schüler/innen-Zahlen in den Primarschulen seit 1999 weltweit zugenommen. Vor allem in Afrika und in Asien erwerben mehr Kinder eine Primarschulbildung. Das ist ein toller Erfolg, zu dem auch die Arbeit von CO-OPERAID einen kleinen, aber dennoch wichtigen Teil beigetragen hat. Bis zum Ziel der Bildung für alle ist es aber noch ein weiter Weg. Immer noch fehlt es vielen Schulen und Schüler/innen an Infrastruktur und Schulmaterial, vor allem in ländlichen Gegenden.

Helfen Sie mit, die Bildung in Afrika und Asien weiter zu fördern! Helfen Sie den Kindern und Jugendlichen der Armen auf dem Weg in eine bessere Zukunft. Der Zugang zur Bildung ist eine unverzichtbare Voraussetzung für Kinder und Erwachsene, um gleichberechtigt am öffentlichen Leben teilzunehmen und um sich eine Chance zu erarbeiten, die Armut zu überwinden.

Aus dem Bericht 2008 der internatioanlen Kampagne «Bildung für alle»

 

Im Jahr 2005 besuchten weltweit 688 Millionen Kinder die Primarschule, 6,4% mehr als im Jahr 1999. Der Schulbesuch hat in Afrika südlich der Sahara um 29 Millionen oder 36% zugenommen, in Süd- und West-Asien um 35 Millionen oder 22%. Die Zahl der Kinder, die nicht zur Schule gehen, ist nach 2002 markant zurückgegangen.

 

● Der Schulbesuch nimmt gesamthaft zu, es bleiben aber grosse Unterschiede zwischen Regionen, Provinzen und Staaten sowie zwischen städtischen und ländlichen Gebieten. Kinder aus armen Familien, aus ethnischen Minderheiten und behinderte Kinder sind systematisch im Nachteil.

 

● Obwohl die Primarschulgebühren in vielen Ländern abgeschafft wurden, bleiben die Kosten der Schulbildung ein Haupthindernis für Millionen von Kindern. Von den armen Familien wird erwartet, dass sie Kosten für Uniformen, Schulmaterialien, Transport, Beiträge an Elterngruppen oder an die Verbesserung der Schuleinrichtungen tragen. Die Kosten können bis ein Drittel des Haushaltseinkommens ausmachen.

 

● Qualität ist der Kern der Bildung. Überbelegte und heruntergekommene Schulzimmer mit zu wenigen Bänken und Tischen, zu wenige Lehrbücher und ungenügende Unterrichtszeit sind in den Entwicklungsländern weit verbreitet. Die Kinder haben dadurch schlechte Chancen, das Grundwissen zu meistern. Oftmals gibt es nur ein Buch, das in den Händen des Lehrers ist. Die Schüler/innen verwenden die meiste Zeit darauf, alles zu notieren und auswendig zu lernen.

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