Bangladesch: Schulbildung für Kinder ethnischer Minderheiten

Bangladesch Primarschule Mit Schulen in abgelegenen Dörfern sowie zwei Wohnheimen schafft CO-OPERAID Bildungs-Chancen für Kinder und Jugendliche der Minderheiten-Bevölkerung in Bangladesch. Die Kinder gehören zu den ethnischen Minderheiten der Chittagong Hill Tracts (z.B. Mro, Marma, Chakma).

Die indigene Bevölkerung leidet unter Diskriminierung und Armut. Ihr Heimatgebiet wird vom Militär verwaltet, das Land oft enteignet und die traditionelle Landwirtschaft («Jum») kann die Familien kaum mehr ernähren, nachdem Raubbau weite Teile der Natur zerstört hat. Das Gebiet ist unterentwickelt - nur wenige Schulen oder Gesundheitseinrichtungen sind für die Indigenen zugänglich.

Unser Bildungsprojekt «Upasshak» schafft neue Perspektiven. Denn eine gute Grundbildung ist Voraussetzung für eine Zukunft mit mehr Selbstbestimmung und Chancengleichheit. CO-OPERAID fördert die Primarschulbildung an 15 Dorfschulen (Infrastruktur, Schulmaterialien, Ausbildung von Lehrpersonen). In Bandarban betreibt das Projekt zwei Wohnheime für Jugendliche aus den Minderheiten-Dörfern, damit sie in der Distrikthauptstadt eine Sekundarschule besuchen können

Mit projektbegleitenden Aktivitäten wird die Lebensgrundlage der indigenen Bevölkerung langfristig verbessert: Förderung von Hygiene und Gesundheit; Erzielung eines zusätzlichen Einkommens durch Einkommensprojekte. Die Förderung von Musik-/Theatergruppen und traditioneller Feste trägt zum Erhalt des kulturellen Erbes der ethnischen Minderheiten bei.

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Die Ziele des Bildungs-Projekts «Upasshak»

  • Zugang zu Primar- und Sekundarschulbildung für Kinder und Jugendliche aus unterdrückten Bergstämmen (Kinderrecht auf Bildung)
  • Bekämpfung der Armut durch alternative Einkommensprojekte (z.B. Fruchtgärten, Tierzucht)
  • Verbesserte Gesundheit, Hygiene und erhöhte Ernährungssicherheit
  • Stärkung der Kultur der ethnischen Minderheiten

Begünstigte: 15 Primarschulen mit rund 550 Kindern und 30 Lehrer/innen, 2 Wohnheime mit 50 Jugendlichen und 6 Angestellten, rund 2100 Einwohner/innen der 15 Projektdörfer
Projektbeginn: 2009 (1. Phase: 2009-2014; 2. Phase: 2015-2019)

Wirkungen und Resultate der bisherigen Projektdurchführung

 

 

Bildung für Chamleng aus Bangladesch

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