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Wiedersehen mit Aidswaise Viviane und Grossmutter Joyce in Uganda

Aidswaise Viviane und Grossmutter Joyce, UgandaNach einem Jahr bin ich wieder in Zombo, Uganda. Ich besuche unsere Partnerschulen, verfolge den Fortschritt, den sie erzielt haben, und diskutiere mit unserer lokalen Partnerorganisation die nächsten Schritte, die das gemeinsame Projekt für Waisen und arme Familien machen wird. Jeder Tag ist voller Begegnungen – mit Lehrpersonen, Eltern, Kindern, Schulbehörden.

Auch Viviane und ihre Grossmutter Joyce besuche ich nach einem Jahr wieder. Die 68-jährige Joyce ist eine der vielen bewundernswerten Frauen in Uganda. Sie zieht fünf Enkelkinder gross, nachdem deren Vater an Aids gestorben ist und ihre Mutter die Familie verlassen hat. «Wie ist dein Jahr verlaufen?», will ich von Joyce wissen. «Wir mussten leider unser Haus verlassen. Die Termiten haben es befallen», erzählt sie mir. Die Familie lebt nun temporär bei Verwandten.

Trotz vieler Rückschläge gibt Joyce nicht auf. «Am wichtigsten sind die Kinder. Es würde mir solche Freude machen, eines von ihnen an einer höheren Schule zu sehen», erklärt sie. Kann ihre Enkeltochter Viviane es schaffen? Sie besucht die Schule mit Begeisterung und hat es sich zum Ziel gesetzt, Krankenschwester zu werden.

«Ich und meine vier Brüder gehen alle zur Schule», berichtet Viviane. «Grossmutter sagt, dass wir fleissig lernen müssen, damit wir im Leben weiter kommen. Ich besuche die siebte Klasse der Primarschule. Ich spiele gerne Korbball und mag unseren Schulclub, wo wir singen, Theater spielen oder diskutieren.» Grossmutter Joyce konnte sich dank unserer Unterstützung der neuen Spargruppe im Dorf anschliessen. Sie hat mit der Gruppe neue Anbaumethoden kennen gelernt. Die Familie baut nun Kohl, Zwiebeln und Tomaten an. Sie verkauft nun mehr Gemüse und hat in der Spargruppe schon CHF 40 gespart.

Nicole Stejskal mit Aidswaise Viviane in Zombo, UgandaIn Zombo begegne ich sehr vielen armen Familien, die wie Grossmutter Joyce und Viviane um das Nötigste kämpfen müssen. Sie können jede unserer Hilfsleistungen sehr gut gebrauchen. Dank Ihrer Spende kann CO-OPERAID diesen Familien unter die Arme greifen. Unser Projekt unterstützt die ärmsten Familien ganz direkt und entwickelt gleichzeitig staatliche Schulen der Region zu kinderfreundlichen Schulen, damit die Kinder bessere Chancen auf ihrem Lebensweg vorfinden.

Ich danke Ihnen ganz herzlich, dass Sie die Hilfe für die Menschen in Zombo durch Ihre Spende möglich machen!

Nicole Stejskal
Co-Geschäftsleiterin
CO-OPERAID

Siehe auch: CO-OPERAID Projekt für Waisenkinder und arme Familien in Uganda

Bildung für Chamleng aus Bangladesch

Kambodscha: ein Tag mit Srey

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