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Was wir tun

Selbstbestimmung durch Bildung
 
Das grosse Anliegen von CO-OPERAID ist: In junge Menschen zu investieren, ihnen eine Schulbildung und eine Berufsausbildung zu ermöglichen und ihnen so den Weg zu einem eigenverantwortlichen und selbstbestimmten Leben zu ebnen. Deshalb unterstützt CO-OPERAID in acht Ländern Ostafrikas und Südostasiens Schulen, Berufsbildungsprojekte und Fraueninitiativen. Hintergrund unseres Engagements sind das Recht auf Bildung und die Milleniumsziele.

Begünstigte


Die Bildungsprojekte von CO-OPERAID richten sich an jene, welche eine Unterstützung und Förderung am meisten benötigen:  Aidswaisen, Kriegswaisen, Flüchtlingskinder, Kinder mittelloser Kleinbauern, Minderheitenkinder, behinderte Kinder. Besondere Aufmerksamkeit gilt ebenfalls der Mädchen- und Frauenförderung.

 

Grundschule: bessere Infrastruktur und Schulmaterialien 
 
CO-OPERAID ermöglicht es Mädchen und Jungen aus armen und sozial benachteiligten Familien die Schule zu besuchen. Junge Menschen, die lesen und schreiben können, haben bessere Chancen, eine Arbeit zu finden und ihr Leben eigenständig zu gestalten. Sie haben die Chance, ihre Fähigkeiten und damit ihre Persönlichkeit zu entfalten.


Dank der Unterstützung von CO-OPERAID kann die Schule für alle Kinder Unterrichtsmaterial kaufen. Die Schulkinder werden gesundheitlich betreut. Weil Schuluniformen auch in kleinen Schulen auf dem Land obligatorisch sind,  bekommen die ärmsten Schulkinder die Schuluniformen gratis. CO-OPERAID fördert die Ausbildung von Lehrpersonen und investiert in die Sanierung und den Bau von Unterrichtsgebäuden sowie sanitären Anlagen. Auch Sport und Spiel wird in den Lehrplan integriert. Zudem wird in vielen Schulen eine Trinkwasserversorgung installiert.
 
Berufsbildung


Im Anschluss an die Grundschulung ermöglicht CO-OPERAID den jungen Frauen und Männern in Afrika und Asien, die Sekundarschule zu besuchen oder eine Berufsausbildung zu machen. In praktischen Berufsbildungskursen, der Schule angegliedert oder im Berufsbildungszentrum, erlernen sie diverse Berufe, zum Beispiel Schreiner, Schneider/in, Maurer, Velo- oder Automechaniker, Coiffeuse oder Maler/in. Viele Lehrabgänger/innen können sich mit ihrem Berufswissen selbständig machen oder finden eine Anstellung.

 

Frauen- und Mädchenförderung

In vielen Entwicklungsländern sind es vor allem die Frauen, welche Einkommen erwirtschaften müssen, mit dem dann Schulkosten bezahlt werden. Die Unterstützung von Einkommensprojekten (Mikrokredite) der Frauen bedeutet deshalb eine Investition in die Zukunft der ganzen Familie. Mit Kursen und Fördermassnahmen an den Schulen (Girls Clubs) wird auch die gesellschaftliche Position der Frauen und Mädchen gestärkt.

Mangelnde Bildung und finanzielle Not drängen Frauen aus sehr armen Verhältnissen oftmals in die Prostitution. Mit einer Berufsausbildung und etwas Schulbildung kann diesen Frauen ein Ausweg aus ihrer sonst so ausweglosen Situation angeboten werden. (siehe auch Projekt Patak)

Behindertenförderung


CO-OPERAID unterstützt Familien, Frauengruppen, Schulen und Gemeinden bei der Durchführung ihrer eigenen Projekte mit Behinderten. Diese Hilfe wird in Form von Startkapital (z.B. als Kredit), Projektbegleitung und Beratung, oder  Vermittlung von Know-How und Berufsfähigkeiten gewährt.

CO-OPERAID unterstützt damit die lokalen Initiativen an der Basis. Davon profitieren Familien mit behinderten Kindern. Die behinderten Kinder werden therapeutisch betreut und in eine Schule mit nicht-behinderten KameradInnen integriert.

 

Zusammenarbeit mit lokalen Partnern
 
In den Projektländern in Afrika und Asien stützt sich CO-OPERAID auf erfahrene lokale Partnerorganisationen. CO-OPERAID arbeitet mit nationalen und internationalen Hilfswerken zusammen.

 

 

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